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Azure Linux

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Azure Linux
Image
Entwickler Microsoft
Lizenz(en) GPL, MIT und andere
Erstveröff. 2020
Akt. Version 3.0.20260510[1] vom 13. Mai 2026
Kernel Linux
Abstammung GNU/Linux
Fedora
Azure Linux
Architektur(en) AMD64, ARM64
Installations­medium Container, ISO
aka.ms/azurelinux

Azure Linux ist eine freie und quelloffene Linux-Distribution, die von Microsoft entwickelt wurde. Sie dient als Basis-Container-Betriebssystem für Microsoft-Azure-Dienste und als grafische Komponente von WSL 2.

Das Projekt startete 2019 Common Base Linux Mariner kurz CBL-Mariner. Im März 2024 folgte die Umbenennung in Azure Linux.[2]

Microsoft hat mit Azure Linux 4.0 eine eigene Linux-Distribution öffentlich zugänglich gemacht. Die Distribution basiert auf Fedora. Sie setzt auf eine OpenSSL-Version mit Post-Quanten-Kryptographie und bietet signierte Pakete mit SBOMs.[3]

Ein zentrales Merkmal ist die Integration mit Azure-Cloud-Diensten, die eine nahtlose Nutzung in Microsofts Cloud-Umgebung ermöglicht.[4]

Zum Hinzufügen von Paketen und zur Verwaltung von Sicherheitsupdates wird DNF verwendet. Aktualisierungen werden als RPM-Pakete bereitgestellt, wobei die Paketbasis vergleichsweise reduziert ist.[5]

Zu den wichtigsten Funktionen zählen eine iptables-basierte Firewall, die Unterstützung für signierte Updates und ein gehärteter Kernel.

Azure Kubernetes Service, SQL und Cosmos DB setzen auf Azure Linux.[2] Microsoft teilte 2024 mit, dass LinkedIn vollständig auf Azure Linux umgestellt wurde.[6] Databricks hat nach eigenen Angaben 100.000 virtuelle Maschinen auf Azure Linux umgestellt.[7]

Commons: Azure Linux – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. microsoft: Release 3.0.20260510 · microsoft/azurelinux. (englisch, abgerufen am 19. Mai 2026).
  2. 1 2 Sven Bauduin: Azure Linux 4.0: Microsofts eigene Distribution als Download. In: PC Games Hardware. 3. Juli 2026, abgerufen am 3. Juli 2026.
  3. Moritz Förster: Azure Linux 4.0 startet mit neuer Container-Variante. In: iX Magazin. 2. Juli 2026, abgerufen am 2. Juli 2026.
  4. Christian Kahle: Azure Linux: Microsoft gibt eigene Linux-Distribution für alle frei. 19. Mai 2026, abgerufen am 19. Mai 2026.
  5. Alexander Pensler: Microsoft: Azure Linux 4.0 steht als Vorschauversion zum Testen bereit. In: ComputerBase. 6. Juni 2026, abgerufen am 30. Juni 2026.
  6. Michael Krümpel: LinkedIn wechselt zu Microsoft's Azure Linux. In: fosstopia. 29. August 2024, abgerufen am 3. Juli 2026.
  7. Azure Linux 4.0 im Preview: Databricks migriert 100.000 VMs. In: Ad Hoc News. Abgerufen am 3. Juli 2026.