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PERGshuttle

Seit Juni 2025 startet das PERGshuttle mit einem neuen Fahrplan durch. Die Route des Stadtshuttles wurde neu ausgerichtet. Statt der Haltestelle Herrenstraße wird nun das neue PVZ (Pebios) angefahren. 

Gerade im ländlichen Raum ist das Auto noch immer die Fahrgelegenheit Nummer 1. Doch das muss nicht sein. Mit dem PERGshuttle wurde im Herbst 2019 zusätzlich zum bestehenden Angebot des OÖVV ein flexibler Stadt-Öffi eingeführt, der mit 1,5 Euro pro Person und Fahrt besonders günstig ist. Das PERGshuttle bietet an Wochentagen vormittags und nachmittags einen fixen Rundkurs in der Stadt, der nun ausgebaut wurde. „Wir haben die Route verändert, um sie noch attraktiver zu machen. Die Pergerinnen und Perger kennen das PERGshuttle, viele haben es aber noch nicht genutzt“, weiß Friedrich Strondl, der im Jahr 2022 die Projektleitung übernommen hat.

Zusätzlich kann zwischen 16 und 20 Uhr das PERGshuttle noch für angemeldete Sammelfahrten von mindestens drei Personen genutzt werden.

PERGshuttle-Rufnummer: Tel. 0664/ 51 43 136

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Perg startet ÖV-Offensive – „PERGshuttle“ als Angebot an die Pergerinnen und Perger

Das Zweitauto überflüssig machen – unter dieser Vision steht das jüngste ÖV-Projekt der Stadtgemeinde Perg. Das „PERGshuttle“ soll den Umstieg auf den ÖV erleichtern, indem Angebotslücken im Gemeindegebiet durch einen stadteigenen ÖV geschlossen werden. Umgesetzt wurde das Projekt im Oktober 2019. „Wenn wir den PKW-Verkehr verringern wollen, müssen wir den Bürgern auch ein angemessenes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln stellen. Das PERGshuttle ist dabei ein erster Schritt in die richtige Richtung,“ ist LAbg. Bürgermeister Anton Froschauer vom Projekt überzeugt.

Das Shuttle verbindet dabei gleich mehrere Mobilitätsbedürfnisse in einem Fahrzeug. Es fungiert als klassisches Anruf-Sammeltaxi und als Stadtshuttle am Vor- und Nachmittag und soll für Sonderfahrten am späten Nachmittag bis hin zum Abend genutzt werden können. Insbesondere das bislang unzureichend angebundene östliche Gemeindegebiet sowie wichtige Knotenpunkte in der Stadt standen dabei im Fokus der Planungen.

Die Umsetzung des Projektes ist das Resultat umfangreicher Vorarbeiten. Rund ein Jahr lang beschäftigte sich die Stadtgemeinde intensiv mit dem Thema Mobilität und hat sich mit der Firma Communalp einen erfahrenen Gemeindeentwickler an ihre Seite geholt. Auch lokale und regionale Akteure wie der OÖVV, der Regionalverband Donauraum Perg, das Transport-unternehmen Kragl und verschiedene Nutzergruppen wurden in den Prozess eingebunden.

Das Ergebnis war eine umfassende Grundlagenstudie, auf deren Basis maßgeschneiderte Projekte erarbeitet wurden: „Das PERGshuttle ist somit die erste Initiative eines Gesamtkonzeptes, das in den kommenden Jahren nach und nach umgesetzt werden soll,“ so Froschauer.

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Stadt PERG startet mit PERGshuttle Mobilitätsoffensive

Am Dienstag, 1. Oktober 2019, startete das PERGshuttle seinen Betrieb. Die Stadt Perg will damit eine neue Ära für die Mobilität im ländlichen Raum einläuten. Das PERGshuttle ist die erste Maßnahme eines Gesamtkonzeptes für ein Mikro-ÖV-System, also eines Öffentlichen Verkehrs im kleinen Rahmen.

Die Stadt Perg hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit dem Thema Mobilität auseinandergesetzt und gemeinsam mit einem professionellen Gemeindeentwickler, der Firma Communalp, an einer für Perg passenden Lösung gearbeitet. Das Ergebnis ist ein Konzept für ein Mikro-ÖV-System, welches verschiedene Maßnahmen beinhaltet.

„Die Mobilität der Zukunft im ländlichen Raum bedingt eine Vielzahl an Angeboten des Öffentlichen Verkehrs. Wenn wir den Individualverkehr reduzieren wollen, dann liegt es vor allem an den Gemeinden, ein differenzierteres Angebot zu erstellen, welches auch eine hohe Flexibilität aufweist und in kurzer Zeit zur Verfügung steht“, sagt Landtagsabgeordneter Bürgermeister Anton Froschauer.
„Es wird nicht die EINE Lösung geben. Vielmehr wird eine Verschränkung von bestehenden Angeboten mit neuen zusätzlichen Einrichtungen notwendig sein, um die Bedürfnisse der Bevölkerung abdecken zu können.“

PERGshuttle als erster Meilenstein
Als jenes Projekt, welches für die Projektgruppe unter der Leitung von Gemeinderat Anton Wahlmüller die höchste Priorität aufwies, stellte sich schnell das PERGshuttle heraus, welches nun als erstes auch in Umsetzung geht.
Als ausführende Firma konnte die Firma Kragl gewonnen werden, die auch maßgeblich bei der Erarbeitung des Detailkonzeptes mitgearbeitet, eigentlich sogar die Projektidee eingebracht hat.

Das PERGshuttle macht auch Schule?

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Ingrid Böhm, Lehrerin NMS Perg Stadtzentrum:

„Wir nutzen das PERGshuttle, um mit unseren Schülerinnen und Schülern zum Schwimmunterricht zu kommen. Wir würden zu Fuß einfach zu viel Zeit verlieren, diese Zeit würde beim Schwimmen abgehen und das wäre schade. Wir sind sehr froh über dieses Angebot um nur 1 Euro pro Fahrt und Kind und hoffen, dass es von den Pergerinnen und Pergern gut angenommen wird!“

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VOR ALLEM SENIOREN SCHÄTZEN DAS ANGEBOT

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Erika Muhr, 80, Stadtzentrum:

„Ich nutze das PERGshuttle, um ins Ärztezentrum, ins Fachmarktzentrum und ins Hallenbad zu gelangen. Für mich ist das ein ganz tolles Angebot, weil ich schon seit Jahren kein Auto mehr habe. Jeder, der sich noch nicht auskennt, wie es funktioniert, der sollte einfach mal fahren mit dem PERGshuttle – es ist eigentlich ganz einfach! Wer es einmal nutzt, wird begeistert sein und es wieder nutzen!“

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So funktioniert…

… die neue Mobilität in der Stadt Perg.

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STADTSHUTTLE im Stadtgebiet
am Vor- und Nachmittag

Zusätzlich zu den bereits bestehenden Angeboten des OÖVV (Oberösterreichischer VerkehrsVerbund) ist das Fahrzeug im Stadtgebiet unterwegs und kann für Einkaufsfahrten, Arztbesuche, uvm. genutzt werden. Laut Fahrplan werden öffentliche Einrichtungen, das Ärztezentrum, das Fachmarktzentrum (FMZ) und wichtige Verkehrsknotenpunkte verbunden. So dient das PERGshuttle auch ideal als Zubringer, um mit Bus oder Zug im Anschluss z. B. nach Linz weiter zu reisen.

Es ist auch möglich, entlang der Route der Ring-Verbindung auszusteigen.

ANRUF-SAMMELTAXI (AST) Ost
am Vor- und Nachmittag

Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Ortschaften Auhof, Dörfl, Lehenbrunn, Mitterberg, Pergkirchen, Thurnhof und Tobra wird am Vor- und Nachmittag die Möglichkeit geboten, zu den im Fahrplan ausgewiesenen Zeiten ins Stadtgebiet und auch wieder zurück zu gelangen. Sie werden nach rechtzeitiger Anmeldung von zu Hause abgeholt und können auch wieder aussteigen, wo sie es mit dem Shuttle-Lenker vereinbaren.

Die Buchung ist telefonisch, per SMS und auch über Whatsapp möglich.

SONDERFAHRTEN für Gruppen
im Zeitraum von 16.15 bis 20.00 Uhr

Nach rechtzeitiger Vereinbarung steht das Fahrzeug für regelmäßig wiederkehrende Fahrten von mindestens drei Personen z. B. zum Training, zur Turnstunde, etc. im gesamten Gemeindegebiet zur Verfügung. Die Pergerinnen und Perger können so gesammelt Termine z. B. von Vereinen wahrnehmen. Sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Senioren soll so die aktive Teilnahme am Vereinsleben erleichtert werden.

Die Fahrgäste werden von zu Hause abgeholt und können auch zu Hause wieder aussteigen.

Die Vorteile auf einen Blick

  • KLIMA freundlich

    Die Stadt Perg will mit der Etablierung eines Mikro-ÖV-Systems – also eines Öffentlichen Verkehrs im Kleinen – neue Maßstäbe setzen und das bestehende Öffi-Angebot erweitern, damit es möglich ist, manche Wege auch ohne eigenen PKW zurückzulegen. Dadurch sollen die CO²-Emissionen verringert und der ökologische Fußabdruck verkleinert werden.

  • FAMILIEN freundlich

    Das PERGshuttle soll für Familien eine attraktive Alternative zum PKW darstellen. Deshalb ist das Fahrzeug mit geeigneten Kindersitzen ausgestattet. Natürlich bietet der Kofferraum auch ausreichend Platz für Kinderwagen, Scooter und Co. Und auch der Einkauf kann problemlos mittransportiert werden.

  • KINDER- UND JUGEND freundlich

    Kinder und Jugendliche sind – egal, was sie unternehmen möchten – auf ihre Eltern angewiesen. Nicht bei jeder Witterung ist das Fahrrad eine geeignete Alternative. Das PERGshuttle bietet der jungen Generation neue Möglichkeiten. Das Fußballtraining oder der Musikschulunterricht kann mit Freunden besucht werden, ohne dass ein Elternteil ins Auto steigen muss.

  • SENIOREN freundlich

    Gerade die ältere Generation in unserer Bevölkerung ist auf ein gutes Öffi-Angebot angewiesen. Durch das PERGshuttle können Behördenwege, Einkäufe, Arztbesuche und vieles mehr künftig auch von jenen Menschen erledigt werden, deren Mobilität bisher eingeschränkt war. Es ist natürlich daher auch möglich, dass man zwischen den Haltestellen aussteigt, wenn dies erforderlich ist.

  • Preise

    • Einzelfahrt:           € 1,50
    • Monatsticket:      € 30,00
    • Jahresticket:    € 150,00

    Tickets für Einzelfahrten sind direkt im Shuttle, Monats- und Jahrestickets am Stadtamt Perg erhältlich und nur in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis gültig. Für die Jahreskarte ist ein Passfoto mitzubringen.

  • Kontakt

    Stadtgemeinde Perg
    Hauptplatz 4, 4320 Perg
    E-Mail: stadtamt@stadt.perg.at
    Alle Infos im Internet auf www.perg.at/pergshuttle

    PERGshuttle
    Tel. 0664/ 51 43 136
    (Fa. Kragl Transporte)
    Das Anruf-Sammeltaxi bzw. Sonderfahrten können auch per SMS bzw. Whatsapp gebucht werden.

10 Fragen und Antworten rund um das PERGshuttle

1. Wenn ich in der Stadt wohne, aber nicht so gut zu Fuß bin, muss ich mich zur Haltestelle bringen lassen?
Nein, bitte einfach die PERGshuttle-Telefonnummer anrufen und um Abholung zuhause bitten. Sollte der Umweg für den fahrplanmäßigen Kurs zu weit sein, können Sie in der Zeit des Anruf-Sammeltaxis abgeholt werden.

2. Gibt es auch eine Möglichkeit, mit dem PERGshuttle zum Friedhof zu kommen?
Ja, das ist möglich. Bitte diesen Wunsch entweder telefonisch dem Fahrer bekanntgeben oder beim Zusteigen. Im Anschluss an die Stadtrunde werden Sie dann zum Friedhof gebracht.

3. Wenn ich in der Stadt wo aussteigen möchte, wo keine Haltestelle in der Nähe ist, geht das auch?
Natürlich ist auch das möglich. Das PERGshuttle fährt auf einer bestimmten Route (siehe Fahrplan), kann aber jederzeit einen kleinen Umweg machen oder auch dazwischen stehenbleiben, damit jemand zu- oder aussteigen kann.

4. Kann ich das Anruf-Sammeltaxi auch nutzen, wenn ich nicht im Bediengebiet OST wohne?
Weil der Osten der Gemeinde bisher am schlechtesten an den Öffentlichen Verkehr angebunden war, wurde das Anruf-Sammeltaxi vorrangig für dieses Gebiet eingerichtet. Wenn das PERGshuttle aber nicht ausgelastet ist, steht es auch für andere Fahrten zur Verfügung. Am besten einfach anrufen und nachfragen!

5. Wann muss ich eine Anruf-Sammeltaxi-Fahrt anmelden?
Der Fahrer muss rechtzeitig informiert werden, um die Fahrten bestmöglich aufeinander abstimmen zu können. Grundsätzlich ist es aber möglich, die Fahrt auch nur wenige Minuten vorher anzumelden. Wenn bereits Fahrten gebucht sind, kann es natürlich zu Wartezeiten kommen bzw. ist es auch möglich, dass erst im nächsten Sammeltaxi-Zeitfenster eine Mitfahrt möglich ist.

6. Kann ich auch in andere Gemeinden z.B. nach Schwertberg mit dem PERGshuttle fahren?
Nein, grundsätzlich ist das nicht vorgesehen. Wenn das Fahrtziel aber nur knapp über der Gemeindegrenze liegt, wird eine Ausnahme gemacht.

7. Ist es auch möglich, mit einem Rollstuhl oder Rollator mitzufahren?
Ja, das Fahrzeug hat zwar keine Rampe. Der Fahrer ist aber beim Ein- und Aussteigen behilflich und kann auch den Rollstuhl oder Rollator mitnehmen.

8. Gibt es im PERGshuttle auch Kindersitze?
Ja, das Fahrzeug ist mit mehreren Kindersitzen ausgestattet. Für die Sicherheit Ihres Kindes ist somit gesorgt. Eine Babyschale müssen Sie aber selbst mitbringen.

9. Wer kann Sonderfahrten nutzen?
Ab 16.15 Uhr steht das PERGshuttle bis 20 Uhr für Sammelfahrten im gesamten Gemeindegebiet zur Verfügung. Sonderfahrten sind regelmäßige Fahrten z.B. zu einem Training, einer Kursstunde, einem regelmäßigen Treffen, etc., an denen mind. 3 Personen teilnehmen.

10. Wenn eine Gruppe eine Sonderfahrt buchen will, müssen dann alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem Standort einsteigen?
Nein, die Fahrgäste können an verschiedenen Stellen zusteigen und auch wieder aussteigen bei der Rückfahrt. Die Buchung kann aber durch eine Person erfolgen, welche dem Fahrer  alle MitfahrerInnen und deren Zustiegsstellen bekannt gibt.