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Agonges

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aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Agonges
Agonges (Frankreich)
Agonges (Frankreich)
Image
Staat FrankreichImage Frankreich
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département (Nr.) Allier (03)
Arrondissement Moulins
Kanton Souvigny
Gemeindeverband Bocage Bourbonnais
Koordinaten 46° 36′ N,  10′ OKoordinaten: 46° 36′ N,  10′ O
Höhe 204–266 m
Fläche 24,10 km²
Einwohner 300 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 12 Einw./km²
Postleitzahl 03210
INSEE-Code
Image
Mairie Agonges

Agonges ist eine französische Gemeinde mit 300 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Allier in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie gehört zum Arrondissement Moulins und zum Gemeindeverband Bocage Bourbonnais.

Die Gemeinde Agonges liegt in der fruchtbaren und waldreichen Landschaft des Bourbonnais in einer Höhe von etwa 235 m. Die Stadt Moulins befindet sich etwa 18 Kilometer südöstlich; die im südlichen Burgund gelegene Stadt Nevers liegt etwa 55 Kilometer nördlich. Zur Gemeinde gehören mehrere Weiler (hameaux) und Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Agonges sind Aubigny im Norden, Bagneux im Nordosten, Montilly im Osten, Marigny im Südosten, Saint-Menoux im Süden, Bourbon-l’Archambault im Südwesten, Franchesse im Westen sowie Couzon im Nordwesten.

Ort und Kirche werden erstmals im Jahr 1138 unter dem Namen Sanctae Mariae de Agongis urkundlich erwähnt. Ort und Pfarrei gehörten bis zur Französischen Revolution über die nur etwa drei Kilometer südlich gelegene Abtei Saint-Menoux zum Einflussbereich des Bistums Bourges.

Im Jahr 1807 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Le Breuil an die Gemeinde Agonges angeschlossen.

Bevölkerungsentwicklung

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Im 19. Jahrhundert stieg die Zahl der Einwohner von etwa 700 auf knapp 900 an; aufgrund der Reblauskrise im Weinbau und der Mechanisierung der Landwirtschaft sank die Einwohnerzahl der Gemeinde danach kontinuierlich bis auf die Tiefststände der letzten Jahrzehnte ab.

Jahr196219681975198219901999200620122022
Einwohner474437385327300357371355304
Quellen: Cassini und INSEE

Jahrhundertelang lebten die Einwohner von Agonges als Selbstversorger von der Landwirtschaft, zu der auch der Weinbau gehörte; hinzu kamen regionaler Kleinhandel und Handwerk. Während der Reblauskrise gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam der Weinbau völlig zum Erliegen, doch werden mittlerweile wieder Rot-, Rosé- und Weißweine produziert, die über die Appellation Val de Loire vermarktet werden. Einige der leerstehenden Häuser des Ortes wurden zu Ferienwohnungen (gîtes) umgebaut.

Sehenswürdigkeiten

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  • Le Patrimoine des Communes de l’Allier. Band 2. Flohic Editions, Paris 1999, ISBN 2-84234-053-1, S. 973–975.
  1. Église Notre-Dame, Agonges in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  2. Domaine de l’Épine, Agonges in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  3. Château de l’Augère, Agonges in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  4. Château de Beaumont, Agonges in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  5. Château des Échardons, Agonges in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  6. Château de La Pommeraye, Agonges in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  7. Château des Sacrots, Agonges in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
Commons: Agonges – Sammlung von Bildern